Wanderroute 4 „Zu den Drei Lärchen“

Wanderung zu den „Drei Lärchen“ über das Sägewerk, Zöpfel und Dieterstal zurück über den OT Ziegelhütte                                             

Markierung:         grüner Schrägstrich-       Wanderzeit:         ca. 2 Stunden                        Wegstrecke:         Ortsmitte – Farrenberg – Jugendschanze (1,5km) – Schneidenmühlenteich (0,5km) – Zöpfel (1,5km) – Dieterstal (0,5km) – Ziegelhütte (2km)  – Ortsmitte (1km)  Gesamtlänge:         ca. 8 km                                                  Schwierigkeitsgrad:    mittel                            

Oben, auf der Höhe des Thüringer Waldes, zwischen Rennsteig und Schwarzatal, liegt der Ort Cursdorf.                                                              Hier kann man in ausgedehnten Wäldern herrlich wandern, radeln und spazieren gehen. Zahlreiche Schutzhütten, Ruhebänke und nicht zuletzt Bergwiesen laden zum Verweilen ein. Auf diesen Wiesen, mit der für unsere Höhenlage typischen vielfältigen Flora, findet man noch heute zahlreiche Kräuter, Wurzeln und Pflanzen, die dieser Region vor ca. 250 – 300 Jahren einen gewissen Wohlstand bescherten. Im 18. Jahrhundert entstand der Handel mit den Essenzen dieser Kräuter, der Olitätenhandel. Vor der Blütezeit dieses Erwerbszweiges verdienten sich die Bergbewohner ihren kargen Lebensunterhalt als Harzscharrer, Pechsieder, Köhler, Kustelsteiger und Holzfäller.  Georg Heinrich Macheleidt, einer der Nacherfinder des Porzellans, war ein Sohn Cursdorfs. Unter seiner Leitung entstand die Porzellanmanufaktur in Volkstedt  bei Rudolstadt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Cursdorf im Jahre 1465 als „Cursdorff“. Der Name des Ortes geht auf einen um 1300 hier lebenden Nicolaus Curt zurück. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte Cursdorf zum Herzogtum Schwarzburg – Rudolstadt.